Die Beziehung zwischen Donald und Melania Trump ist seit langem von Distanz geprägt. Berichten zufolge handelt es sich eher um eine weitgehend transaktionale Vereinbarung als um eine traditionelle Partnerschaft.
Eine körperliche und emotionale Kluft
Quellen aus dem Umfeld des Paares haben immer wieder von einer weitgehend parallel geführten Ehe berichtet. Wie ein Insider dem People -Magazin sagte, sind die Interaktionen zwischen den beiden minimal und auf notwendige öffentliche Auftritte beschränkt. Melania Trump verbringt ihre Zeit nachweislich am liebsten in New York oder in Mar-a-Lago, während Donald Trump sich auf seine geschäftlichen und politischen Unternehmungen konzentriert.
Das Weiße Haus hat solche Darstellungen zurückgewiesen und ein Sprecher bezeichnete die Trump-Familie als unermüdlich ihrer Agenda verpflichtet. Allerdings sind diese Berichte nicht neu. Die Washington Post stellte 2018 fest, dass Melania und Donald kurz nach ihrem Einzug ins Weiße Haus „sehr wenig bis gar keine Zeit miteinander“ verbrachten. Der Autor Michael Wolff wiederholte diese Meinung im Jahr 2021 weiter und stellte die Frage, ob die Ehe nur der Show diente.
Gemeinsame Interessen, unterschiedliche Prioritäten
Trotz der Distanz teilt das Paar Berichten zufolge eine Leidenschaft für Innenarchitektur. Beiden gefällt es, Möbel und Oberflächen für Trump-Immobilien auszuwählen. Doch auch dieses gemeinsame Interesse hat seine Grenzen. Berichten zufolge äußerte Melania Trump Vorbehalte gegenüber Donald Trumps kostspieligem Ballsaalprojekt im Ostflügel und weigerte sich, mit einem Projekt in Verbindung zu stehen, dessen prognostizierte Kosten bereits 400 Millionen US-Dollar überschritten haben.
Dies deutet auf eine klare Arbeitsteilung und den persönlichen Raum innerhalb der Ehe hin, wobei Melania ihre Autonomie behält und Donald seine Vision unabhängig verfolgt.
Die Vereinbarung der Trumps scheint individuelle Interessen über traditionelle eheliche Intimität zu stellen, was Fragen über die wahre Natur ihrer Beziehung aufwirft.
Diese Trennung der Leben ist für hochkarätige Persönlichkeiten nicht ungewöhnlich, bei denen öffentliches Image und persönliche Bequemlichkeit oft Vorrang vor emotionaler Bindung haben. Inwieweit diese Vereinbarung bewusst oder lediglich ein Nebenprodukt ihres anspruchsvollen Lebensstils ist, bleibt unklar.
