Viele Fitnessbegeisterte, darunter auch Journalisten wie ich, haben Probleme mit der Konstanz. Auch wenn man weiß, wie wichtig die Rumpfmuskulatur ist, steht einem das Leben oft im Weg. Als ich die Chance bekam, die Women’s Health Flex Challenge Abs Enthusiast-Strecke zu testen, nutzte ich die Gelegenheit, um mein Training wiederzubeleben und mich auf die Snowboard-Saison vorzubereiten. Die Flex Challenge ist ein anpassbares 28-Tage-Programm mit verschiedenen Coaching-Stilen und Trainingsarten, einschließlich eines speziellen, auf die Körpermitte fokussierten Tracks.
Das Ziel war nicht nur ästhetisch; Eine verbesserte Stabilität und Kontrolle des Rumpfes waren die Hauptziele. Nach ein paar Wochen stellte ich fest, dass ich wirklich investiert war und Ergebnisse erzielte, die die ursprünglichen Erwartungen übertrafen. Hier ist ein detaillierter Bericht über meine einmonatige Erfahrung.
Vielfalt im Fokus auf die Bauchmuskeln
Der Abs Enthusiast-Track bietet fünf verschiedene Trainingseinheiten an sechs Tagen, die Kernübungen mit Ganzkörperkraft, HIIT und Konditionierung kombinieren. Dieser Ansatz gewährleistet eine umfassende Kräftigung und nicht nur eine isolierte Baucharbeit. Alle Übungen erfordern nur Körpergewicht, Hanteln oder eine Yogamatte und sind in weniger als 30 Minuten abgeschlossen – ideal für einen vollen Terminkalender.
Jenna de Leóns siebenminütiges Hanteltraining mit Gewichten bildet den Kern dieses Tracks, bestehend aus Aufwärmen, Zirkeltraining und Abkühlen. Es ist effizient und effektiv: Einsteigen, hart arbeiten und weitermachen.
Erste Motivation und schnelles Engagement
Die erste Woche begann mit großer Begeisterung. Das 10-minütige Kurzhantel-Krafttraining ging nahtlos in die siebenminütige Bauchmuskelroutine über. Das Tempo fühlte sich beherrschbar an und ermöglichte eine schrittweise Anpassung des Widerstands. Das Bauchmuskeltraining selbst erwies sich als trügerisch herausfordernd: kurz, aber intensiv, kombiniert mit Cardio-Übungen und gezielten Rumpfübungen. De Leóns energiegeladene Hinweise schufen ein immersives, motivierendes Erlebnis. An Ruhetagen habe ich eine zusätzliche Kernübungseinheit hinzugefügt.
Hannah Bowers EMOM-Training mit dem Körpergewicht wirkte zunächst entmutigend, da HIIT in meiner Routine keine Priorität mehr hat. Allerdings war das Aufwärmen großzügig und die erste Runde überraschend überschaubar, da man gerade so viel Druck machte, dass man sich herausgefordert fühlte, ohne überwältigend zu wirken.
Adriene Mishlers Yogastunden sorgten für einen willkommenen Ausgleich und legten den Schwerpunkt auf Dehnübungen und achtsames Atmen – was in meiner typischen Routine oft übersehen wird.
Fortschritt und Verstärkung
In der zweiten Woche eröffnete die Vertrautheit die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Ich habe die Hantelgewichte erhöht (auf 12 Pfund für Rumpfübungen, 20 Pfund für Überkopfübungen) und mehr HIIT-Wiederholungen ausgeführt. Die motivierenden Hinweise der Trainer, wie Wilsons Ermutigung, dem Körper zu danken, verstärkten die positive Verstärkung zusätzlich. Selbst während ich gegen eine Erkältung kämpfte, hielt ich den Zeitplan ein und ordnete die Trainingseinheiten je nach Energieniveau neu.
Form und achtsames Engagement
In der dritten Woche lag der Schwerpunkt auf Form und Kernengagement. Die Kenntnis der Übungen ermöglichte eine stärkere Aufmerksamkeit auf Atmung, Körperhaltung und Position. Bewusste Anstrengung behielt trotz Müdigkeit die Intensität bei. Die gezielten Aufwärmübungen erwiesen sich als unschätzbar wertvoll, da sie selbst bei schwereren Gewichten Muskelkater nach dem Training verhinderten.
Messbare Ergebnisse und funktionelle Stärke
In der vierten Woche traten subtile visuelle Veränderungen auf, aber noch bedeutsamer war die funktionelle Verbesserung. Bei alltäglichen Aktivitäten fühlte sich die Kernbeanspruchung natürlicher an: einen Schlitten bergauf ziehen, mit meinem Kind schaukeln und auf der Piste die Stabilität bewahren. Der stärkere Kern führte direkt zu einer verbesserten Leistung.
Wichtige Erkenntnisse
Die Flex Challenge brachte drei entscheidende Erkenntnisse zu Tage:
- Trainermotivation ist wichtig: Folgetrainings fördern eine klassenähnliche Atmosphäre und sorgen für die Verantwortlichkeit und Energie, die beim Solotraining oft fehlen.
- Aufwärmübungen sind nicht verhandelbar: Das Auslassen von Aufwärmübungen ist eine falsche Sparsamkeit. Die richtige Vorbereitung reduziert das Verletzungsrisiko und maximiert die Leistung.
- Gezielte Isolation ergänzt ganzheitliches Training: Während funktionelle Ganzkörperkraft unerlässlich ist, beschleunigt direkte Rumpfarbeit Stabilität und Kontrolle.
Die Flex Challenge lieferte spürbare Ergebnisse, sowohl im Erscheinungsbild als auch in der praktischen Funktionalität. Während sichtbare Bauchmuskeln Zeit brauchen, hat das Programm nachweislich meinen Rumpf gestärkt und die Gesamtbewegung verbessert.
