Jesse Watters‘ sexistische Äußerungen zu Fox News lösen selbst unter Kollegen Unbehagen aus

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Die Fox-News-Persönlichkeit Jesse Watters machte in der Folge von „The Five“ am Mittwoch eine Reihe hetzerischer und sexistischer Äußerungen, was bei seinem Co-Moderator Greg Gutfeld sichtliches Unbehagen hervorrief. Watters‘ Kommentare konzentrierten sich auf seine Skepsis gegenüber der Möglichkeit einer Präsidentin und argumentierten, dass Frauen die für diese Rolle notwendige „emotionale Reife“ und „professionelle Kontakte“ mangeln.

Abfällige Kommentare zu weiblicher Führung

Watters gab die erste Erklärung nach Clips von Rep. Nancy Pelosi und Gouverneur Gavin Newsom ab. Als er gebeten wurde, seine Aussage zu rechtfertigen, dass er „hofft, dass es zu seinen Lebzeiten keine Präsidentin gibt“, führte Watters eine Reihe frauenfeindlicher „Gründe“ an, darunter die Frage, ob Frauen in der Lage seien, sich den „Respekt von Generälen“ zu verdienen und einen „Sinn für Humor“ zu besitzen, der für ein Präsidentenamt geeignet sei.

Watters behauptete später, seine Äußerungen seien unaufrichtig und gab die Aussage mit einem Lächeln ab. Gutfeld reagierte jedoch deutlich frustriert und warf Watters vor, aus Langeweile absichtlich Empörung zu provozieren.

Vergleich von Newsom mit einer Frau

Anschließend richtete Watters seine Aufmerksamkeit auf den Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, und behauptete, Newsom könne die erste Frau im Präsidentenamt werden, „denn wenn ich ihn reden höre, klingt er wie eine Frau.“ Er warf Newsom „emotionale Instabilität“ vor und deutete an, dass die Beweggründe des Politikers für die Kandidatur auf Kindheitstraumata und dem Bedürfnis nach Bestätigung basierten.

Watters verglich Newsom bereits früher in der Woche mit einer Frau und sagte, Newsom sei „ein bisschen wie eine Frau, die im Körper eines Mannes gefangen ist“, und führte seinen emotionalen Ausdruck und seine häufige Selbstwahrnehmung als Beweis an.

Breiterer Kontext der Rhetorik

Watters‘ Kommentare folgen einem Muster provokativer, oft spaltender Rhetorik bei Fox News. Der Vorfall unterstreicht die Toleranz des Netzwerks gegenüber extremen Standpunkten, selbst wenn diese bei den eigenen Persönlichkeiten Unbehagen hervorrufen.

Die Äußerungen unterstreichen auch die anhaltende Debatte über Geschlechterdynamiken in Politik und Medien, wobei Watters‘ Äußerungen als krasses Beispiel für veraltete und schädliche Stereotypen dienen.

Der Vorfall wirft Fragen über die Verantwortung von Medienvertretern auf, die Aufrechterhaltung von Vorurteilen zu verhindern, und über die Rolle von Netzwerken bei der Regulierung dieses Verhaltens.