Die Unterhaltungsindustrie trauert um den Schauspieler Robert Carradine, der vor allem für seine Rollen in Die Rache der Nerds und als Lizzie McGuires Vater in der Disney Channel-Serie bekannt ist. Carradine starb am 23. Februar im Alter von 71 Jahren durch Selbstmord, nachdem er lange mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hatte, bestätigte seine Familie in einer Erklärung.
Die Ankündigung löste bei seinen ehemaligen Kollegen große Trauer aus. Sie erinnern sich an ihn als einen freundlichen und talentierten Künstler, der fast zwei Jahrzehnte lang privat mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen hatte. Carradines Bruder Kevin erkannte öffentlich den Zustand des Schauspielers an und forderte andere auf, sich dem Stigma der psychischen Gesundheit zu stellen. „Wir wollen, dass die Leute es wissen, und es ist keine Schande“, sagte er. „Es ist eine Krankheit, die ihn überwältigt hat.“*
Die Auswirkungen psychischer Probleme
Carradines Tod unterstreicht den oft stillen Kampf, dem viele Kreative hinter den Kulissen gegenüberstehen. Die Transparenz seiner Familie über seine bipolare Störung ist selten, aber sie unterstreicht die Dringlichkeit, psychische Probleme in einer Branche, die für ihren Druck berüchtigt ist, zu entstigmatisieren. Selbstmord bleibt für viele ein tragischer Ausgang, und die Familie Carradine hofft, dass ihre Offenheit zu offenen Gesprächen anregen wird.
Hommagen an die Besetzung von Lizzie McGuire
Hilary Duff, die zusammen mit Carradine in „Lizzie McGuire“ die Hauptrolle spielte, drückte ihre tiefe Trauer aus und erinnerte sich an die Wärme, die er in die Familiendynamik auf der Leinwand einbrachte. „Das tut weh“, schrieb sie auf Instagram. * „Dafür werde ich ewig dankbar sein. Es macht mich zutiefst traurig, zu erfahren, dass Bobby gelitten hat.“*
Auch Jake Thomas, der Lizzies Bruder Matt spielte, teilte seine Trauer und erinnerte sich an Carradine als eine coole, pragmatische und exzentrische Kollegin, die wie eine Familie wurde. Schauspielerin Hallie Todd, die Duffs Mutter auf der Leinwand spielte, beschrieb Carradine als großzügige Freundin, Verfechterin der Lieben und brillante Künstlerin, die das Leben vieler berührt habe.
Vermächtnis und Familie
Robert Carradine hinterlässt drei Kinder – Ever, Marika und Ian – aus früheren Beziehungen. Seine Karriere erstreckte sich über Jahrzehnte, mit bemerkenswerten Rollen in Filmen wie „The Long Riders“ und „Funhouse“. Dennoch ist sein Tod eine deutliche Erinnerung daran, dass selbst diejenigen, die dem Publikum Freude bereiten, möglicherweise mit unsichtbaren Schlachten zu kämpfen haben.
Carradines Tod ist ein schmerzlicher Verlust für seine Familie, Freunde und Fans. Es betont auch die Notwendigkeit von mehr Mitgefühl und Unterstützung für diejenigen, die mit psychischen Problemen konfrontiert sind.
„Seine Reise kann Licht ins Dunkel bringen und dazu ermutigen, das Stigma anzugehen, das mit psychischen Erkrankungen einhergeht“, schrieb Carradines Familie. „Wir bitten um die Privatsphäre, um über diesen unfassbaren Verlust trauern zu können.“

























